☻neue Werke
L: Kinu (Seide), M: Sakura (Kirschbaum), R: Raku (Spaß)
Nach Auftrag von Fam.L
L: Brise im Herbst, Ein weißer Schmetterling, tanzt irrsinnig sein Lebensende
M: Blick auf den Mond, aus bescheidenem Garten, Herrscher des Himmels
R: Kalter Windstoß im Frühwinter, selbst zur Erde nicht fallen,
Ach, prasselnder Regen
Übersetsung: Aki Tsurumi-Geiken
L: "das geschenkte Leben"(Titel einer Benefiz-Ausstellung) 2011, 19x14cm
M: "7 mal umfallen, 8 mal aufstehen" (jap. Sprichwort) 2011, 19x14cm
R: "jeder Tag ist ein guter Tag" (Zen Wort) 2011, 19x14cm
Rolle
/ Hansetsu: ca. 200x45cm
Zen-Wort, japanisches Gedicht,
Chinesisches Gedicht
in klassischen Stil

Kalligraphie
auf Keilrahmen mit Kimono Stoff
ca. 70x50cm - 80x60cm
Kalligraphie
in Metalrahmen
3 verschiedene Katze
ca. 30x40cm

Teehaus-Schild
"Hakusui-tei"
Haiku auf
Kaffeetasse
Original nur bei dem
japanische Artikelladen "Miyabi"
in
Bremen
(St. Jürgen Str. 76, 28203
Bremen)
Kalligraphie auf "Shikishi"
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Shodo
(japanische Kalligrafie)
Shodō
bedeutet „Weg des Schreibens“. Wie andere traditionelle
japanische Künste, Ju-dō, ken-dō, Kyū-dō, sa-dō, bei denen das
Zeichen für Weg (dō) angehängt wurde, hat auch die japanische
Kalligrafie einen Einfluss durch den Zen erfahren. So wird zum
Beispiel im Zen-Kloster das Saubermachen usw. als asketische Übung
angesehen. Auf gleiche Weise gibt es in jeder Kunst mit „do“
diese Übungsweise, bei der eine einzige Bewegung bis zur Perfektion
wiederholt wird. Das Ziel von dem, der diesen Weg beschreitet, ist
die absolute Konzentration, Gelassenheit und schließlich das Satori
(Erleuchtung).
Gleichzeitig
ist Shodo eine Kunst, die der Malerei ähnelt. Der Unterschied zur
Malerei liegt darin, dass die Themen des Shodos Schriftzeichen sind.
Diese dienen zum einen als Kommunikationsmittel. Das Shodo als eine
Kunstform hat darüber hinaus die Aufgabe, diese Schriftzeichen auf
eine schöne Weise zu komponieren.
Die
Geschichte des Shodos
Die
Anfänge des Shodos lassen sich 1600 Jahre vor unserer Zeitrechnung
als sogenannte Schildkrötenschrift im alten China finden. Damals
galten Schriftzeichen als heilig und wurden beim Wahrsagen als
magisches Orakel verwendet. Nach und nach entwickelten sie sich zum
Kommunikationsmittel und wurden bis zur Gegenwart immer weiter
vereinfacht. Im ersten Jahrhundert nach Christus schickte man
Spiegel, Schwerter und Siegelstempel nach Japan, das bis dahin keine
eigenen Zeichen hatte. Hier beginnt die Geschichte der japanischen
Schrift. Der Name des damaligen Chinas war „Kan“ (Han), weshalb
die Schriftzeichen „Kan-ji“ genannt wurden. Später, etwa im
8.Jahrhundert, entwickelte man in Japan daraus eigene Schriftzeichen,
um die japanische Sprache ausdrücken zu können. Diese heißen
„Hiragana“ und „Katakana“. Auch Kanjis benutzt man weiterhin
als Kommunikationsmittel in moderner und alter Form. So benutzt man
zum Beispiel die Tensho-Form für Namensstempel oder die Reisho-Form
für Denkmäler und Schilder.
Das heutige Shodo in Japan
Von
allen traditionellen japanischen Künsten hat das Shodo die längste
Geschichte und lebt auch noch in der modernen japanischen
Gesellschaft fort, in der High Tech in nahezu alle Bereiche des
Lebens gedrungen ist. Für das Design von Schildern, Postern oder
Buch- und Kinotiteln wird weiterhin die Shodokunst verwendet. An den
meisten Schulen wird Shodo im Unterricht gelehrt. Die erste
Kalligraphie im Neujahr und Ausstellungen sind häufige
Veranstaltungen in den Schulen geworden. Für Mönche in Tempeln und
Shintoschreinen ist Shodo eine von vielen Übungen. Darüber hinaus
gibt es in Japan viele Shodo-Meister, die alle ihren eigenen Stil
wahren. Bei Ausstellungen kann man diese Ergebnisse bewundern. Unter
ihnen gibt es auch sehr avantgardistische Stile, die zum Beispiel ein
Zeichen als Kommunikationsmittel aufs äußerste deformieren. Im
Vergleich zur chinesischen Kalligrafie ist die Ausdrucksmethode sehr
frei und wild. In Zukunft wird sich das Shodo wohl noch weiter
entwickeln und z.B. zusammen mit Musik und Malerei in größere
Kategorien wachsen. Gleichzeitig sollten wohl aber die traditionellen
Schreibstile weiter existieren.
☻TV Bericht über Shodo (Kalligraphie)
aritsts.de die online Galerie
Kalligraphiekurs
bei der VHS-Bremen
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mittwochs 17:30-19:00 (18.4.-4.7.2012)
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donnerstags 17:45-19:15 (12.4.-5.7.2012)
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Sa + So 11:00-17:30 (9.+10.6.2012)
Anmeldung: VHS Bremen
unter "Kunst/Kultur" - "Kunsthandwerk" - Schrift / Papier"
bei der VHS-Lilienthal
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montags 18:45-20:15 (16.4.-2.7.2012)
(anschließend nach dem Japanisch-Sprachkurs)
Anmeldung: VHS Lilienthal
16.9.2011 Weser Kurier (Wümmezeitung)
Privatkurs in Borgfeld/Bremen
samstags 11:00-12.30 Uhr
freitags nach Absprache
Anfänger & Details bitte fragen
Anmeldung ist erforderlich.
Kontakt
der Artikel von Weser Kurier - Wümmezeitung am 26.2.2011
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