· 

Ausstellung: Autumn Breeze

Ausstellung: Autumn Breeze vom 4.-19. September 2021

 

 

 

Ich habe bereits einige Ausstellungen von mir selbst und meinen Kalligraphie Schülern organisiert. Aber so eine Ausstellung, mit internationalem Flair, wie "Autumn Breeze", ist das erste Mal.

In Instagram, einem Soziales Netzwerk, habe ich mich vor 2 bis 3 Jahren registriert, weil ich mit meiner Puppenkunstlehrerin in Japan in Kontakt bleiben wollte. Doch seitdem die Corona-Pandemie uns zwang, nur beschränkt realen Kontakt haben zu dürften, schaute ich immer öfter in Instagram rein.

Dort fand ich viele Posts mit Kalligraphien. Zuerst hatte ich kein großes Interesse an diesem Bereich auf Instagram. Trotzdem folgte ich alsbald einigen Kalligraphiekünstlern. Es war sehr interessant und ich sah dabei, dass es für mich eine Bereicherung ist.

Seit einem Jahr fand ich durch Aktionen, wie Collabo-Live, einem Lifestream, richtig gute Freunde, wie Mami Mitsui aus Iwakuni in der Nähe von Hiroshima und Kishin Kamei aus der Kumamoto Präfektur im Süden von Japan und lerne immernoch mehr nette Leute, darunter vorwiegend Künstler, kennen. So merkte ich, dass viele japanische Künstler den Traum haben ein Mal an einer Ausstellung im Ausland teil zu haben.

Eine solche Ausstellungsgelegenheit gibt es z.B. bei Origamiya. Origamiya gehört einer Bekannten von mir und liegt Mitten in Bremen. Dort werden allerlei japanische Artikel, wie Origami, japanisches Faltpapier oder Furoshiki, ein japanisches Tuch um Dinge einzuwickeln und zu transportieren, angeboten. Die Eröffnung war im April 2019. Obwohl der Laden nicht sehr groß ist, ist die Einrichtung sehr liebevoll und darüber hinaus gibt es eine Galerie-Fläche! Dadurch ist er ideal für kleinere Ausstellungen geeignet. Seit der Eröffnung haben dort bereits einige Künstler, darunter auch ich, ausgestellt und Events vorgeführt.

Über diesen Kontakt zu Origamya entstand diese Ausstellung. Bei den ausgestellten Werken handelt es sich nicht um die Originale, da sich u.a. durch die Pandemie zusätzliche Komplikationen beim Transport von Japan nach Deutschland ergeben. Auf zwei Ausstellungen, in Tokio, von dieser Art, habe auch ich bereits teil genommen.

Insgesamt nehmen 16 Teilnehmer mit 17 Kalligraphien teil.

 

 

 

Dies stelle ich mir als einen wertvollen kulturellen Austausch zwischen den Teilnehmern aus Japan und den Besuchern der Ausstellung in Deutschland vor. Neben den Ausstellern aus Japan, gibt es übrigens auch einen aus Italien.

Ich bin sehr gespannt wie Sie die Ausstellung aufnehmen und wünsche viel Spaß.